Vereinsordnungen

Ehrenratsordnung – Anglerfreunde-Nord e.V.

Der Ehrenrat ist eine Art vereinsinterne Gerichtsbarkeit, welche nicht den ordentlichen Gerichten unterworfen ist. Er ist ein unabhängiges Organ, welches weder dem Vorstand noch der Mitgliederversammlung unterworfen ist. Er kann einen Mitglieds-Ausschluss aus dem Verein bestätigen oder verwerfen. Die Grundlage für den Ehrenrat ist die Ehrenratsordnung.

1. Zusammensetzung des Ehrenrates
Der Ehrenrat besteht aus drei Ehrenratsmitgliedern, welche auf einer Mitgliedsversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt werden. Die Mitglieder wählen unter sich ihren Ehrenratsvorsitzenden, einen Vertreter sowie einen Protokollführer. Ist der Vorsitzende verhindert oder wird er als befangen abgelehnt, übernimmt der Vertreter den Vorsitz, beide zusammen entscheiden dann auch den Protokollführer. Der Ehrenrat ist auch mit zwei Mitgliedern handlungs- und beschlussfähig. Sollte ein Ehrenratsmitglied vorzeitig sein Amt niederlegen, oder nicht mehr in der Lage sein, dieses Amt auszuüben, entscheiden die restlichen Ehrenräte über einen Nachfolger. Dieser ist nach Beschlussfassung der Ehrenräte handlungs- und entscheidungsfähig. Er muss aber auf der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden. Wird er nicht bestätigt, sind seine bis dato gefassten Mitbestimmungen dennoch rechtsgültig und können nicht angefochten werden. Ehrenratsmitglieder dürfen keine weiteren Ämter im Vorstand bekleiden.

2. Ablehnung eines Ehrenratsmitgliedes
Von einem Ehrenratsverfahren betroffene Mitglieder können einen Ehrenratsangehörigen schriftlich mit Begründung ablehnen. Dieser Antrag auf Ablehnung ist spätestens zwei Wochen (Datum des Poststempels) nach der Zustellung der Eröffnung eines Ehrenratsverfahrens beim 1. Vorsitzenden zu stellen. Der Vorstand entscheidet über die beantragte Ablehnung. Die Entscheidung des Vorstands ist endgültig.

3. Eröffnung des Verfahrens
Jedes Mitglied kann einen begründeten Antrag auf Eröffnung eines Ehrenratsverfahrens schriftlich per Einschreiben beim 1. Vorsitzenden einreichen. Richtet sich der Antrag gegen diesen selbst, ist das Schreiben an den 2. Vorsitzenden zu senden. Der 2. Vorsitzende leitet den begründeten Antrag an den Ehrenratsvorsitzenden weiter. Dieser muss sodann die übrigen Mitglieder des Ehrenrates über den Antrag informieren. Der Ehrenrat hat dann nach Überprüfung der eingereichten Begründungsunterlagen zu entscheiden, ob ein Verfahren eingeleitet werden soll. Wird dies positiv entschieden, muss der Antragsteller vor Eröffnung des Verfahrens einen Kostenvorschuss von 150,00 Euro auf dem Konto des Vereins hinterlegen. Ist dieser Betrag eingegangen, wird das Verfahren eröffnet. Nach Abschluss des Ehrenratsverfahrens werden der unterlegenen Partei die Gesamtkosten auferlegt. Dazu gehören Reise- und eventuelle Übernachtungskosten sowie Porto-, Telefon-, und Bewirtungsspesen. Alle entstandenen Kosten sind detailliert und plausibel nachzuweisen. Ergibt es sich im Laufe des Verfahrens, dass der Antragsteller das Verfahren leichtfertig veranlasst hat oder es hauptsächlich seinen persönlichen Interessen dienen sollte, werden diesem die Kosten des Verfahrens auferlegt. Übersteigen die mutmaßlichen Gesamtkosten den geleisteten Vorschuss um ein 2-faches, kann der Ehrenrat im Laufe des Verfahrens dem Antragsteller die Vorauszahlung der geschätzten Kosten auferlegen. Dies muss unter einer angemessenen Fristsetzung per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Geht diese angeforderte Zahlung nicht fristgerecht ein, kann der Ehrenrat die Beschwerde verwerfen.

4. Ablehnung eines Antrages
Der Ehrenrat kann einen Antrag ablehnen, wenn er der Meinung ist, dass gegen den Betroffenen keine Maßnahmen zu ergreifen sind.
Diese Ablehnung muss schriftlich mit einer ausführlichen Begründung an den 1. Vorsitzenden geschickt werden. 

5. Das Ehrenratsverfahren
Wird ein Ehrenratsverfahren eingeleitet, ist den betroffenen Mitgliedern durch eingeschriebenen Brief der Grund mit Mitteilung der erhobenen Vorwürfe zuzustellen. Diese haben dann die Möglichkeit innerhalb einer Frist von 14 Tagen (es gilt das Datum des Poststempels) ihre Stellungnahme abzugeben.
Die Sitzungen des Ehrenrates sind nicht öffentlich. Jedoch können der 1. und 2. Vorsitzende als Gast teilnehmen, sofern sie nicht beteiligt sind. Sie dürfen sich aber weder zur Sache äußern, noch Ehrenratsmitglieder in ihrer Urteilsfindung beeinflussen. Den Beratungen der Ehrenratsmitglieder jedoch dürfen sie nicht beiwohnen.
Von den Sitzungen des Ehrenrates ist ein Protokoll zu erstellen und den Beteiligten sowie dem Vorstand zuzustellen.
Folgendes soll darin festgehalten werden: Ort und Zeitpunkt der Sitzung, Name des Ehrenratsvorsitzenden, Zusammensetzung des Ehrenrates, Namen der Anwesenden, Name des Protokollführers, Inhalt der Verhandlung, Unterschriften des Protokollführers und des Ehrenratsvorsitzenden.
Eine anwaltliche Vertretung ist beim gesamten Verfahren nicht zulässig.

6. Beschlussfassung des Ehrenrates
Der Ehrenrat entscheidet mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden.
Die vom Ehrenrat gefassten Entscheidungen können auf Beschluss des Vorstandes auf der Vereinsinternetseite oder auch im Vereinsforum veröffentlicht werden.

7. Ehrenratsverfahren wegen Vereinsausschluss
Ein vom Vorstand ausgesprochener Vereinsausschluss aufgrund von Verstößen gegen die Satzung und /oder die Ordnungen des Vereins wird nach §8 der Satzung durchgeführt.

Der Ehrenrat 
Satnd 01 2011


Gewässerordnung – Vierhöfen                                                                                             

 

01. Bei der Ausübung des Angelns am vereinseigenen Gewässer sind: 
der gültige Fischereischein, der Sportfischerpass, dass Fangbuch und die Gewässerordnung mitzuführen. Ohne diese Unterlagen besteht ein Angelverbot.

02. Vor Angelbeginn sind im Fangbuch unbedingt in die dafür vorgesehenen Spalten das Tagesdatum und das Angelgewässer einzutragen.

03. Jeder gefangene Fisch unter Ziffer 6 ist waidgerecht zu töten und mit der Größenangabe in das Fangbuch einzutragen. Das Gewicht kann zeitnah nachgetragen werden.

04. Besatzmaßnahmen finden nicht mehr statt.

05. Es gelten die gesetzlichen Schonzeiten, des Land Niedersachsens. 

06. Es gelten die gesetzlichen Mindestmaße des Land Niedersachsen.

07. Es gelten keine Fangbegrenzungen

08. Es gilt keine Rutenbegrenzung mehr

09. Es gibt keine Arbeitsdienste

10. Verbote
- Das Anlegen von offenen Feuern sowie das Grillen am Gewässer.
- Das Legen von Grundschnüren, Reusen und Körben, das Setzen von Treibern und das Abfischen mit Netzen.
- Das Verlassen ausgelegter Angeln weiter als 10 Meter.
- Das Angeln mit lebendem Köderfisch.
- Das Schneiden und Pflücken von Seerosen und sonstigen Pflanzen die unter Naturschutz stehen.
- Das Aussetzen von mitgebrachten Köderfischen, sowie das selbständige Besetzen mit anderen Fischen, Muscheln oder Krebsen..
- Baden im Gewässer.
- Begehen der Eisdecke.
- Fische am Gewässer auszunehmen.

11. Parkplätze
Fahrzeuge dürfen nur auf den Parkplätzen abgestellt werden.

12. Brandgefahr
In der Trockenzeit ist es strengstens verboten, mit seinem Fahrzeug auf Rasenflächen zu halten – Brandgefahr.

13. Natur und Umwelt
Im Bereich rund um die Gewässer in Vierhöfen sind Kreuzottern (giftig) heimisch. Ebenso gibt es dort mindestens zwei Waldameisen-Hügel, diese Tiere sind sehr nützlich und gehören geschützt.

14. Die Gewässerordnung kann vom Vorstand verändert werden, daher werden alle Mitglieder gehalten, die Gewässerordnung mindestens einmal im Jahr in ihren Unterlagen zu aktualisieren.

15. Müll muss wieder mitgenommen werden, dazu gehören auch Zigarettenreste. Wer einen Müllplatz vorfindet, der möge diesen bitte beseitigen.

16. Bei Missachtung der Gewässerordnung droht eine sofortige Sperre am Gewässer oder bei Fischräuberei auch der Entzug der Mitgliedschaft.

17. Alle Vorstandspersonen sind mit einer Metallmarke ausgestattet. Diesen Personen sind alle notwendigen Angelpapiere zwecks Kontrolle auszuhändigen. Es kann vorkommen das an einem Tag mehrfach kontrolliert wird.

18. Hunde sind generell anzuleinen.

Der Vorstand
Stand Dezember 2016


Bootsordnung für alle Boote

Kontakt: 1.Vorsitzender - Kay Stappen  01737511204
Kontakt: 2.Vorsitzender - Nils Peters     017620011208

Folgende Regeln müssen eingehalten werden, da bei einer Missachtung weitere Bootsnutzungen ganz oder zeitlich untersagt werden können. 

Eine Bootsnutzungskarte (Jahreskarte) kostet 60 Euro pro Mitglied, gilt für alle Boote und kann über unser Büro bestellt werden. Da wir aus Sicherheitsgründen vorhaben, eine GPS-Ortung in unsere Boote einzubauen und wir damit u.a. auch die Fahrt eurer „Reise“ aufzeichnen können, erklärt ihr mit eurer Unterschrift im Anhang dieser Bootsordnung euer Einverständnis.

Unsere Vereinsboote dürfen nur unsere Mitglieder steuern, wenn diese unsere Bootseinweisungen erfolgreich absolviert haben. Die Bootseinweisungen übernimmt der 1.Vorsitzende Kay Stappen 0173-7511204 oder einer seiner benannten Vertreter. Ehepartner sowie eigene Kinder bis zum 16. Lebensjahr dürfen kostenlos mitgenommen werden, aber nur solange sie keine Mitglieder sind, Ehepartner dürfen der Angelei von unseren Booten aus nicht nachgehen. Weiteren Verwandten oder Freunden ist eine Nutzung aller Vereinsboote untersagt bzw. Bedarf einer schriftlichen Erlaubnis durch den geschäftsführenden Vorstand. 

Die Laufzeiten der Motoren sind im Logbuch, am Ende der Fahrt, einzutragen. Mehrfachbuchungen sind nicht erlaubt, eine erneute Buchung darf erst nach einer Bootstour ab 18 Uhr vorgenommen werden. Bei allen Fahrten sind im Bootsbuchungssystem unter www.afnhh.de  und im Logbuch die teilnehmenden Personen (Bootsbucher zusätzlich mit seiner Rufnummer) schriftlich zu vermerken. 

Bei Nichteinhaltung kann durch einen einfachen Vorstandsentscheid die Bootsnutzung teilweise oder ganz untersagt werden. Bezahlte Bootsnutzungskarten werden nicht erstattet.  Nach jeder Bootsfahrt ist das Boot zu reinigen und zu sichern, entsprechende Reinigungsmittel müssen selber mitgebracht werden.

Unsere Boote müssen vor jeder Fahrt auf Schäden kontrolliert werden. Wer Schäden nach seiner Bootsfahrt meldet, kann dafür haftbar gemacht werden. Schäden sind daher unverzüglich dem Vorstand zu melden und müssen anschließend schriftlich im Logbuch eingetragen werden. Bei einem Schaden oder Verlust eines Zubehörs kann eine weitere Nutzung nur vom 1. oder 2. Vorsitzenden freigegeben werden. Die Bootsmotoren werden nur mit Super Plus nicht mehr mit E10 gefahren, die Bootstanks müssen nach jeder Fahrt wieder aufgefüllt werden. Vorhandene Benzinkanister dienen nur für Bootseinweisungen, sie dürfen im Notfall  benutzt werden, müssen aber umgehend wieder aufgetankt werden.

Alle Bootsmotoren, welche elektrisch gestartet werden, springen i.d.R. nach 3 Sekunden an. Sollte ein Motor nicht sofort anspringen, dürfen die Motoren nicht länger als 5 bis10 Sekunden gestartet werden. Nach mehreren Versuchen bitte unbedingt den 1. oder 2. Vorsitzenden anrufen.

Sollte ein Motor während einer Fahrt nicht mehr richtig funktionieren, dann ist man verpflichtet, die Fahrt abzubrechen und den sicheren Hafen anzusteuern.

Bei allen Fahrten sind zum Strand ein Abstand von mindestens 100 m einzuhalten, bei auflandigen Winden sogar 200 m.

Vorhandene Bootsplanen müssen entweder mitgeführt, oder im Kofferraum sicher verstaut werden. In allen Hafenbereichen wird grundsätzlich nur mit „Schritt-Geschwindigkeit“ gefahren. Den Anweisungen der Hafenaufsichten sind Folge zu leisten.

Jede Person sollte zur eigenen Sicherheit Schwimmwesten tragen. Unser Verein bietet nur teilweise einfache Schwimmwesten an, eine Verpflichtung zum Anbieten von Schwimmwesten besteht seitens des Vereins aber nicht. Es wird darauf hingewiesen, dass einfache Schwimmwesten evtl. nicht ausreichend sind, daher empfehlen wir jedem Bootsnutzer eigene Schwimmwesten mit ausreichender Sicherheit zu kaufen. Kinder, Jugendliche und Nicht-Mitglieder dürfen unsere Boote nicht steuern, außer ein Notfall liegt vor. Jeder Ausleiher ist verpflichtet alles zu tun, damit keine Schäden an den Booten entstehen und sollte eine entsprechende Haftpflichtversicherung für eine Bootsnutzung besitzen. Schäden sind vom Verursacher zu begleichen. Die Nutzung der Vereinsboote geht auf eigene Gefahr. Für Schäden sowie Unfälle jeglicher Art vor, während oder nach dem Ausleihen, übernehmen der Angelverein Anglerfreunde-Nord e.V. sowie alle Vorstandspersonen keine Haftung. Bei heranziehendem Gewitter oder Unwetter müssen die Boote sicher in einem Hafen befestigt werden. Ankerverbote durch entsprechende Kennzeichen sind zu beachten. Ebenso ist das Ankern in Schleusen- und Brückenbereichen sowie in der Fahrrinne verboten. Die max. Zuladung der Boote ist durch angebrachte Schilder in den Booten zu entnehmen oder vom Vorstand zu erfragen.

Wichtiger Zusatz für die Boote an der Ostsee (Neustadt i.H. und Großenbrode)
Für die Ostsee gilt – mehr als Beaufort (Bft) 4 bzw. bei Windstärke ab 30-35 km/h dürfen unsere Boote nicht mehr benutzt werden und müssen im Hafen bleiben. Nico 4 ist bedingt seiner Größe und seines Motors nicht so leistungsstark wie Nico 5, daher sind Fahrten ab Bft 4 nicht gestattet. Sollte es dennoch möglich sein im Binnenhafen von Großenbrode zu angeln, so kann dieses nach Rücksprache mit Kay Stappen oder Nils Peters telefonisch genehmigt werden.

Gleiches gilt für Nico 3 und dem Kommunalhafen in Neustadt.

Achtung - bei Ostwind gilt besondere Gefahr  - auch schon bei Bft 3!

Alle Boote müssen 30 Minuten vor Sonnenuntergang im Hafen festliegen. Nachtfahrten sind nicht erlaub, außer eine schriftliche Genehmigung vom Vorstand liegt vor. Jeweils eine Signalfackel sowie ein Kompass sind pro Boot vorhanden und wurden erklärt. Eine Zweckentfremdung der Signalfackeln führt umgehend zu einer Kündigung der Mitgliedschaft, entstandene Kosten müssen vom Verursacher beglichen werden.

Teilweise haben Boote einen Toilettenschlüssel an Bord, wer diesen verliert muss 30 Euro bezahlen und dem Vorstand umgehend melden.

Wichtiger Zusatz für die Boote in Großenbrode
Bei der Ausfahrt aus dem Binnenbereich, darf nur links hinter der „Untiefen-Tonne (Gelb-Schwarz)“  abgebogen werden, da sich unter Wasser große Steine befinden und unsere Boote und Motoren extrem beschädigen würden.

Gleiches gilt für eine Fahrt durch den Fehmarnsund. Dort gibt es eine Fahrrinne, fahrt mindestens vor der 3. grünen Tonne ins Fahrwasser und erst dann weiter in Richtung Fehmarnsund, weil auch dort große Steine direkt an der Fahrrinne unter Wasser liegen. Zur Skizze hier klicken.

Der Fishfinder darf nicht demontiert werden. Ebenso sollen keine Änderungen an unseren Geräten vorgenommen werden. Sollte die Badeleiter benutzt werden, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Geber vom Echolot nicht beschädigt wird. Alle Tanks sind nach der Bootsfahrt zu befüllen (Achtung kein E10, sondern nur Super oder Super Plus).

Grundsätzlich gilt die Seemännische Sorgfaltspflicht. 
Wer in Seenot ist, wählt bitte sofort 124 124 (Mobilfunk aus allen Netzen) oder 0421-536870  – das ist die Seenotleitung in Bremen, sie ist zuständig für ganz Norddeutschland.
Nach einem Seenotfall ist jedes Mitglied oder einer der Teilnehmer verpflichtet den Vorstand umgehend telefonisch zu informieren, hinterlassen von Nachrichten auf Anrufbeantwortern sind nicht ausreichend.

Wichtiger Zusatz für das Boot auf der Dove-Elbe
Das Boot auf der Dove Elbe darf nur im genehmigten Bereich der Dove Elbe sowie den Mündungsbereich der Gose Elbe geführt werden. Die Bereiche, in denen dieses Boot gefahren werden darf, beziehen sich ausschließlich auf die ASV Verbandsgewässer. Schleusen und Schleusengraben dürfen nicht befahren werden. Einen Sicherheitsabstand von 50 m zu Schleusenanlagen muss eingehalten werden. Bei heranziehendem Gewitter oder Unwetter muss umgehend der entsprechende Hafen angefahren werden. Die Gose Elbe darf nur im Mündungsbereich befahren werden. Dort, wo sich die Gose Elbe teilt, ist eine Weiterfahrt untersagt. Wir halten einen Abstand von ca. 30 m zur Gabelung. Das Schlepp-Angeln ist strengstens verboten. Sobald die Angeln im Wasser sind, sollte der Motor abgeschaltet sein. Ständiges An- und Ausschalten des Motors sollte vermieden werden. Bitte benutzt zum Erreichen eines weiteren Angelplatzes in unmittelbarer Nähe die Ruder. Für die Dove-Elbe sind behördliche Bootsangelkarten erforderlich. Hinweise dazu auf unserer Homepage. Sollten Fischereiaufseher vom Ufer nach euren Papieren fragen, dann geht es nur an einem Bootssteg. Gibt es bei der Kontrolle keinen Bootssteg, wird die Fischereiaufsicht gebeten, die Papiere an einer anderen Stelle zu kontrollieren. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, dann ruft bitte den Vorstand unter den bekannten Nummern an. Fischereiaufseher müssen sich ausweisen, wer dieses nicht macht, ist kein Fischereiaufseher!

Das Boot an der Bille, darf keine Schleuse passieren. Ebenfalls ist das Schleppangeln in Hamburg nicht gestattet.

Ein Anlegen mit unseren Booten außerhalb von Häfen ist untersagt. Lediglich an Bootsstegen ist es gestattet.

Ankerverbote durch entsprechende Kennzeichen sind zu beachten. Ebenso ist das Ankern in Schleusen- und Brückenbereichen sowie in der Fahrrinne verboten.

Während der Raubfisch-Schonzeit darf vom Vereinsboot nur mit Naturködern geangelt werden. Ansonsten sind alle Schonzeiten und Mindestmaße grundsätzlich zu beachten.

Bei Missachtung können weitere Nutzungen ganz oder zeitweise untersagt werden.

Wer länger als 2 Jahre keine Vereinsboote benutzt hatte, muss im Einzelfall an einer neuen Bootseinweisung teilnehmen. Die  Entscheidungen treffen der 1. oder 2.Vorsitzende.

Laut Mitgliederbeschluss vom 31.01.2016 müssen alle Schäden umgehend dem Vorstand erklärt werden. Bei akustischen oder optischen Warnsignalen ist eine Nutzung des Motors zu vermeiden und eine Weiterfahrt weg vom Standort Hafen (Bootsliegeplatz) untersagt. ALLE sonst festgestellten Schäden müssen vom aktuellen Ausleiher bezahlt werden.

Der Vorstand – Stand April 2016


Beitragsordnung

Jahresbeitrag für Erwachsene und Jugendliche 23,50 EURO

Aufnahmegebühr für Erwachsene und Jugendliche 50 EURO

Auf Wunsch können Bootsnutzungskarten für die vereinseigenen Boote gekauft werden. Bootsnutzungskarte vom Verein kosten 60 Euro für ein Jahr, für alle Boote bis 50 PS. Ein Jahr gilt vom 01.Januar bis 31.Dezember eines Jahres.

Rücktritt von Kündigung  - 20 Euro Bearbeitungsgebühr (sollte schriftlich per Post, nicht per Mail beantragt werden). Erst nach Zustimmung des 1. Vorsitzenden kann ein Rücktritt der Kündigung aufgehoben werden. Nach Jahresende erfolgt eine Neuaufnahme incl. Aufnahmegebühr.

Jedes Mitglied nimmt am Einzugsverfahren teil, oder muss eine Gebühr in Höhe von 5 Euro bezahlen (nach Genehmigung des Vorstands). Bei Neuaufnahmen muss ein Bankeinzug ausgefüllt und unterschrieben sein.

DAFV-Ausweis incl. Ersatzmarke - 20 Euro incl. Porto (wird nicht per Nachnahme verschickt).

DAFV Ausweis ohne Ersatzmarke  - 10 Euro incl. Porto (wird nicht per Nachnahme verschickt).

Sollten Briefe wieder zurückgeschickt werden, weil uns keine aktuelle Anschrift vorliegt, werden bei Neuverschickung 5,00 Euro Bearbeitungsgebühr fällig.

Schlüsselpfand für die Yachhäfen: Moorfleet und Großenbrode kosten 30 Euro und werden nach Rückgabe vom Verein zeitnah erstattet.

Weitere Kosten für Vereinsmaterial, Angelkarten, Bücher, Fotos, Gewässerkarten können zu Bürozeiten telefonisch erfragt werden.

Schäden am Vereinseigentum werden vom Verursacher beglichen. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit kann ein Ausschluss erfolgen. Weiteres regelt die Satzung des Vereins.

Der Vorstand

Stand  Dezember 2016


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